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"Peter, Peter!", riefen die Fans von Peter Sagan im französischen Vittel und liefen hinter ihm her. Sie wunderten sich, warum ihr Liebling im Ziel Extrarunden fuhr und nicht sofort zu seinem Teambus eilte. Sagan hatte Wichtigeres zu tun, als sich um Fans zu kümmern oder eine Dusche zu nehmen. Er war auf Entschuldigungstour. Denn er auf der Zielgeraden in Vittel war sein Rival Mark Cavendish nach einem Zusammenstoß  übel gestürzt . "Ich weiß, er spielt gern Eishockey. Aber so etwas geht gar nicht. Das sah mir nach purer Absicht, nach nackter Gewalt aus", sagte Cavendishs Chef beim Rennstall Dimension Data, Rolf Aldag, dem SPIEGEL.

Aldag wollte auch Sagans Entschuldigung nicht akzeptieren. Der Slowake hatte tatsächlich am Bus von Dimension Data Halt gemacht und den Kontakt zu Cavendish gesucht. Der ließ seinen Rivalen aber stehen. Sagan nützte sein ganzer Charme nichts mehr. Cavendish war verletzt, körperlich und wohl auch seelisch. Der Brite  Gabbiano Damen trendy Design Bandeau Tankini, Bikini Damen MonokiniSet, Top und Slip Origami Blau
, für ihn ist die Tour beendet.

Nobelpreisträger Hans Krebs musste aus Nazideutschland fliehen. Seine Schwester gründet jetzt in Berlin eine Stiftung, die Forschung an neuen Therapieansätzen gegen Muskelschwund fördert. 

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Ganz so viele Muskeln hat Arnold Schwarzenegger inzwischen nicht mehr. Denn Muskeln schwinden nicht nur im Zuge von Erkrankungen... FOTO: PICTURE ALLIANCE / DPA (ROBERT MAPPLETHORPE)

An Hans Krebs kommt kein Biologe vorbei. Ob schon in der Schule oder erst im Studium, irgendwann lernt jeder die biochemischen Prozesse auswendig, mit denen Zellen aus Zucker Energie gewinnen, damit Muskeln oder Nervenzellen arbeiten können. Die Geschichte hinter der Entschlüsselung dieses grundlegenden und universellen Stoffwechselweges, des  Citratzyklus , wird hingegen nur selten erzählt. Es ist die Geschichte eines genialen Wissenschaftlers, dessen biochemische Pionierarbeit mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurde, der aber wie so viele Forscher 1933 vor den Nationalsozialisten nach Großbritannien fliehen musste. „Die Nazis haben mich zum Juden gemacht“, soll Krebs im Exil in Oxford gesagt haben. Die Familie Krebs wurde zerrissen – und ist nun, 86 Jahre später, trotzdem wieder in Berlin zusammengekommen, um erneut Pionierarbeit zu leisten: Die Halbschwester des Nobelpreisträgers, Gisela Krebs (84), stellt dem  Max-Delbrück-Centrum in Buch  600 000 Euro für die Erforschung neuer Therapieansätze gegen Muskelerkrankungen zur Verfügung – die erste private Stiftung des MDC.

Haus verkauft, Stiftung gegründet

„Ich habe vor ein paar Jahren in den Papieren meines Vaters einen Kaufvertrag aus dem Jahr 1900 für unser Haus in Hildesheim gefunden“, sagt Gisela Krebs. Ihr Vater Georg Krebs, ein Arzt, habe das „Zingelhaus“ damals erworben, weil er eine größere Praxis brauchte und das zweite Kind erwartet wurde: Hans Krebs. „Das Haus habe ich verkauft, und das ist jetzt das Stammkapital der Stiftung.“

Warum das Geld, das nach den Statuten einer Verbrauchsstiftung binnen zehn Jahren ausgegeben werden muss, ausgerechnet den Berliner Forschern zugutekommen soll, habe zwei Gründe, sagt Krebs. Zum einen habe ihr Bruder in Berlin studiert, an der Charité zu forschen begonnen und schließlich die für den Nobelpreis entscheidende Zellforschung am Dahlemer  Brand88 An Enemy Has Been Slain Spagetti Traeger Top Himmel Blau
 für Zellphysiologie durchgeführt. Zum anderen bestehe mit der Muskelforschungsgruppe von  Simone Spuler am MDC  eine persönliche Beziehung. „Ich bin mit ihrer Mutter befreundet, seit wir uns 1955 im Studentenheim in Köln kennenlernten“, sagt Krebs, die Ökonomie studiert hat.